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Herzlich Willkommen!
Peter Karl Friedrich Krueger - In welche Schublade kann dieser Künstler gesteckt werden? Dieses möchte der Rezipient natürlich
als erstes erfahren. Schauen Sie aber selber und machen Sie sich Ihr Bild oder Ihre Meinung
darüber.
Seit 1972, nach dem Studium der Bildhauerei, immer auch schon damals in Verbindung mit der
Malerei, geht es mit einem klaren Fotorealismus los. In den 70ern und 80ern bleibt sein
Realismus prägnant und hart. In den 90gern wandelt er sich mehr zum Impressiven und
Expressiven, alles wird spielerischer und leichter, meistens sind die Details nicht mehr wichtig, es
wird nach einigen großformatigen Wandmalereien virtuoser bleibt aber immer gegenständlich.
Viele Sujets tun sich bei PKF Krueger in den letzten 40 Jahren auf. Sind die Themen in den 70-
80ern Programm, ergeben sie sich später mehr und mehr aus der malerischen Problematik und
nach dem Lustprinzip.
Der Künstler erarbeitet ein Sujet und entwickelt dabei eine Idee, das Sujet erschöpft sich, mündet in
eine Ausstellung und aus dem Weiterführen der Idee, entwickelt sich das neue Sujet. Das Sujet wird
sekundär, primär ist die Malerei selbst. So entstehen vielschichtige Zyklen von 5 bis 20 Bildern, die
selbstverständlich auch allein stehen können. Das Medium ist die Acrylmalerei (früher Öl),
Pastellkreide und seit 2004 etwa, auch das Aquarell.
Zyklen wie sozialkritische Urlaubsbilder (70er Jahre), politische Lithografien, kritische
Sportbilder und Plastiken, Altagsstraßenszenen, Frühstücksstillleben, Wasserbilder, Segelbilder,
Landschaften, Städtebilder, sakrale Bilder, sakrale Erotik, - also ein reichhaltiger Fächer von
Bildnissen - entstehen. Nicht zu vergessen das große Spektrum und auch eine große Liebe von Krüger: Das
Portrait. Zur Zeit läuft neben einigen Programmen in seiner Malerei, das Programm der 500
Portraits (www.rettungsportraits.de), bitte informieren Sie sich. Es ist ein Langzeitprogramm,
welches nach Fertigstellung (ca. 5 Jahre) in eine große Ausstellung mündet.
Der Realismus, der eigentlich das Ziel zu haben scheint, Wirklichkeit so objektiv wie möglich
abzubilden, hat seit seinem Beginn mit Gustave Courbet Mitte des 19. Jahrhunderts nicht nur
zahllose Facetten und Ausdrucksformen, sondern vermutlich ebenso viele Motivationen entwickelt,
Kunst zu schaffen. Der Wille, nach der Wirklichkeit zu streben, und die Breite künstlerischer
Ausdrucksmöglichkeiten, die es selbst in der scheinbar engen Nische des veristischen Realismus
gibt, belegen eindrücklich, dass die Unmöglichkeit, ein objektives Bild der Wirklichkeit zu
schaffen, noch nie einen Künstler abgeschreckt hat, sich dieser Aufgabe zu stellen. Insofern kann
der Realismus nicht nur vom Wesen her, sondern auch im Hinblick auf seine Vielstimmigkeit und
die Breite seines Themenrepertoires als "demokratische Kunst" bezeichnet werden.
Realismus ist trotz der scheinbar objektiven Wiedergabe der sichtbaren WIRKLICHKEIT immer
eine Leistung der schöpferischen Phantasie.
Nun haben Sie die Möglichkeit eine Auswahl von Malereien sowie Zeichnungen und Pastelle
anzusehen. Klicken Sie sich durch und wählen Sie was Ihnen gefällt. Sollten Sie Fragen zu Bildern
haben, oder möchten Sie etwas bestellen, melden Sie sich bitte per e-mail oder Telefon.
Peter K.F. Krüger
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